Der Erfinderclub


In Deutschland gibt es tausende qualifizierter Fachleute über fünfzig Jahre, die keine Möglichkeit haben ihr Wissen anzuwenden.  Ein Erfinderclub kann ein effektives Mittel gegen Langeweile sein und eine interessante Gelegenheit darstellen, das eigene Wissen und Können nutzbringend anzuwenden. 

Der Club der russischsprachigen Erfinder zählt 19 Mitglieder aus neun Fachbereichen, darunter Mechaniker, Elektrotechniker, Biologen, Physiker, Pädagogen und andere. Fünf Mitglieder haben einen akademischen Grad (Aspirantur). Es gibt zwölf Forschungsgebiete und es wurden bereits über 30 Erfindungen beim Patentamt angemeldet. Die Patentrechte darauf sind in Deutschland geschützt. Die Clubmitglieder haben auf der Internationalen Fachmesse für Ideen, Erfindungen und Neuheiten (IENA) zwei Silber- und drei Bronzemedaillen gewonnen.  

Fünf der Erfindungen werden bereits praktisch angewendet. Zum einen das Düngemittel von Mihail Zeitlin, eine Methode zur medizinischen Diagnostik von Dina Levin,  „Tischballspiele für Sehende und Blinde" von Alexander Geberlein, eine Lernvorrichtung von Arkadij Livschiz, eine Stofftastatur als Auflage für mehrsprachige Tastaturen von Anatolij Zaturinschi. Der Club sucht nach Partnern, die Interesse an den anderen Erfindungen haben. So zählen zu den weiteren Erfindungen „das magnetische Schloss" von Alexander Funk, „die magnetohydrodynamische Vorrichtung zur Blutanayse" von Mihail Ponisowskij, ein „Straßenplan für Touristen" von Igor Schenkerman, das „Universalscharnier" von Viktor Frisen, ein „biologisches Verfahren und Vorrichtung zur Reduktion von Luftverschmutzung" von Dina Levin, ein Verbrennungsmotor von Erika Iskakov, Leonid Brusin, Eduard Movschevich und Kim Levin und ein Hochwasserschutzsystem von Jurij Jakubov.

Dem Club stehen Räume für Treffen und eine kleine Werkstatt zur Verfügung. Einige Mitglieder sind handwerklich begabt und generieren unentwegt neue Ideen, die sie selbst umsetzen, indem sie Modelle und Musterstücke selbst anfertigen. Handwerklich weniger begabte Mitglieder suchen geschickte Miturheber. Der Club ist demnach eine Vereinigung von Menschen, die sich, unabhängig von Alter, Ausbildung und Nationalität, gerne kreativ betätigen möchten.
Der Club verlangt keine Mitgliedsgebühren oder Gebühren für einzelne Dienstleitungen seiner Mitglieder, alles basiert auf gegenseitiger Hilfe und der Hilfe des Patentanwalts, der Arbeitsgemeinschaft und Leitung des Russisch-Deutschen Zentrums und dem Kulturladen Röthenbach. Die Mitglieder können sich auf ständige gegenseitige Hilfe verlassen. Es findet ein Austausch von Meinungen, Wissen und Können statt. Dieser Austausch führt zur Bildung von Erfinderverbänden. So können ein Biologe und ein Mechaniker, ein Mechaniker und ein Elektriker oder ein Physiker und ein Mechaniker Koautoren sein.  
Die Erfahrung vieler Firmen und Forschungsinstitute hat gezeigt, dass die Methode des Brainstormings – der gemeinschaftlichen Diskussion und der gemeinsamen Lösung technischer Aufgaben durch eine Gruppe Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen – sehr effektiv sein kann. Dies wird ohne jedwede vorhergehende Bedingungen seitens des Clubs angeboten. 
  
In Deutschland werden Dokumente, die die Rechte des Autors schützen (Patente u.s.w.), für Menschen mit einem geringen Einkommen kostenfrei ausgestellt. Dies wird vom Staat bezahlt. 

Der Club lädt neue Mitglieder und Gäste zu sich herzlich ein, Besucher sind immer willkommen. Wenn Sie eine Idee haben, kann der Club die Rechte des Autors kostenfrei schützen lassen. Wenn Sie handwerklich begabt sind, dann werden sie von den Erfindern als Koautor gebraucht. Wenn sie in der Produktion tätig sind oder interessierte Unternehmen anwerben möchten (auf Provisionsbasis), bietet der Club seine Ideen an.


Kontakt:                                                                                                                                                 


 

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